Hermann-Josef Schmitz wurde mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille ausgezeichnet

Montag, 25 Juni 2018

Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, hat am Montagabend im Schloss Fellenberg in Merzig vier Kommunalpolitikern die Freiherr-vom-Stein-Medaille verliehen. Ausgezeichnet für besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung wurden: Reinhold Behr aus Nohn, Karl Fuchs aus Nennig, Walter Rollinger aus Bardenbach und Hermann-Josef Schmitz aus Mondorf.

„Die Geehrten haben sich mit einem leidenschaftlichen Blick auf das Wohl der Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich engagiert und sich bei der Ausübung ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes große Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben“, würdigte Ministerin Monika Bachmann die Kommunalpolitiker. „Wir haben nun vier Vorzeigebeispiele für die Übernahme und den Umgang mit verantwortungsvollem Handeln in der Kommunalpolitik an unterschiedlichen Orten. Für dieses uneigennützige Wirken, verbunden mit großem Ideenreichtum, danke ich den verdienten Personen von Herzen.“

Hermann-Josef Schmitz wurde 1974 für die CDU in den Ortsrat Mondorf gewählt. Diesem Rat gehört er mittlerweile 44 Jahre an. Von 1989 bis 2016 hat er das Amt des Ortsvorstehers übernommen, das er bis 2016 innehatte. Nachhaltig gelang die Erhaltung des Ortes durch die Sanierung des Ortskerns und die Umnutzung der alten Schule in Eigenregie zum Vereins- und Bürgerhaus. Ein Flurbereinigungsverfahren in Mondorf wurde durchgeführt, wodurch eine Neuordnung erfolgen konnte und ein umfangreiches Feldwegenetz geschaffen werden konnte. Die Unterstützung der örtlichen Vereine lag ihm am Herzen und so hat er mit den Vereinen die jährlichen Feste mit organisiert und bei allen Veranstaltungen mit angepackt. Zum Beispiel bei den Mondorfer Oldieabenden, aus deren Erlös im Laufe der zurückliegenden 25 Jahre mehr als 125.000 € für soziale Zwecke gespendet werden konnten. 2009 hat er eine Dorfchronik unter dem Titel „Moondroff freier – Mondorf heute“ veröffentlicht, ein fast 400 Seiten starkes Werk mit vielen historischen Fotos.

Auch die Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich gratulierte den Geehrten: „Es sehr lobenswert, dass sich immer wieder Menschen in den Dienst der Gesellschaft stellen. Gerade das politische Ehrenamt wird oft unterschätzt. Unabhängig davon, ob der persönliche Einsatz im Ausbau der Infrastruktur von Straßen, Schulen, Sportplätzen, Kindergärten oder anderen Bereichen liegt, all dies führt zu Verbesserungen der Lebensverhältnisse der Bürger in unserem Landkreis. Dieses ehrenamtliche Engagement ist in einer Demokratie unabdingbar und besonders wertvoll.“

Hintergrundinfo: Die Freiherr-vom-Stein-Medaille ist eine Auszeichnung, die das Saarland an Bürger verleiht, die sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde am 14. September 1989 vom saarländischen Ministerpräsidenten gestiftet und am 16. September 2002 von der damaligen Innenministerin in einem ergänzenden Erlass konkretisiert. Nur alle zwei Jahre werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben.

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